Hintergrundinformationen

Seit Bestehen der Refugee Academy konnten wir viele Erfahrungen im interkulturellen Miteinander sammeln. Gerne stellen wir unsere Lernerfahrungen hiermit allen Interessierten zur Verfügung.

Da Lernen immer Spass machen soll, zeigt diese Liste auch Auswege aus Dilemmata auf, die auf kulturellen Unterschiede und den entsprechenden Kommunikationsroutinen beruhen.

Gerade auf Grund der sehr intensiven Kontakte, die durch Projekte wie die RA automatisch entstehen, ist es wichtig die Fallstricke zu kennen und ihnen durch Humor und einem grossen Mass auch an Gelassenheit trotz der schwierigen Lebensumstände zu begegnen.

Das „Orientalische Ja“ und das „Deutsche Nein“

In vielen asiatischen Kulturen gilt es als sehr unhöflich, eine Frage oder eine Bitte abzulehnen. Hinter einem Ja kann sich also durchaus eine Absage verbergen. Das kann vor allem bei Planungen in der Zukunft auf der deutschen Seite für Enttäuschung sorgen, wenn dann bei einem wichtigen Termin  eventuell weniger Engagement spürbar ist, als erwartet und erhofft wurde.
Ein deutsches Nein mag hingegen auf den ersten Blick unfreundlich wirken. Es spart aber durchaus viel Zeit und Energie,  da man Pläne und Ideen, für die man auf Kooperationspartner angewiesen ist, erst dann intensiv verfolgt, wenn aus diesem Nein ein deutliches Ja  geworden ist.

 

(Diese Unterseite wurde am 29. April 2018 von unserem ehrenamtlichen Redaktionsteam letztmalig aktualisiert. 
Falls Sie einen inhaltlichen oder orthographischen Fehler entdeckt haben sollten, würden wir uns über einen Hinweis unter redaktion@refugeeacademy.de freuen)