AR-RA-OpenArt-Lab

(Diese Unterseite wurde am 6. Mai 2018 von unserem ehrenamtlichen Redaktionsteam letztmalig aktualisiert. Sie konnte aber noch nicht in alle neu eingerichteten Sprachen übersetzt werden.
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Das RA-OpenArt-Lab – Vielfalt und Synergien sichtbar machen

Im Herbst 2017 begann unter dem Titel „RA-OpenArt-Lab“ die offizielle Zusammenarbeit der Refugee Academy mit der Social Design Klasse von Prof. Marjetica Potrc an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste. Geflüchtete und alle interessierten Personen mit und ohne Migrationshintergrund aus ganz Hamburg und Umgebung sind herzlich eingeladen, sich ins RA-OpenArt-Lab einzubringen. Die meisten Veranstaltungen finden Mittwochs ab jeweils 12:00 im Raum 23 der HFBK im Lerchenfeld 2 statt.
Da viele Geflüchtete eher über Facebook statt Email erreichbar sind, haben die Studierenden eine Facebook-Gruppe gegründet, die als niedrigschwellige Kommunikationsplattform genutzt wird:

https://www.facebook.com/RAOpenartlab/

Direkte Ansprechpartner sind:

Frau Angie Chen, Leitung Kommunikation (Chinesisch, Englisch, Deutsch)   angiecr8eve@gmail.com

Frau Noemi Barbaglia, Assistenz ACO Fachbereich Malerei und Bildhauerei (Deutsch, Englisch) noemibarbaglia@outlook.com

Herr Nima Latifi, Filmemacher aus Afghanistan (Farsi, Deutsch)  nima_latifi63@yahoo.com

Frau Kastania Waldmüller, Redaktion Facebook (Deutsch, Englisch, Chinesisch), kastania.w@gmail.com

Frau Yan Yan, Redaktion Facebook (Deutsch, Englisch, Chinesisch)  yanyan9504@126.com

Das Opening

Am Mittwoch, den 25. Oktober leitete TeeKay Kreissig, der Gründer der RA, einen ganztägigen Ideation-Workshop, zu dem nicht nur die Studierenden selbst sondern auch alle Teilnehmer des studienvorbereitenden ACO Programms der HFBK (Artistic and Cultural Orientation) eingeladen waren. Der Workshop wurde von Swaantje Benson eröffnet, die ab dem WS 17/18 das ACO Programm leitet. Im Rahmen des Workshops wurden mögliche Ziele herausgearbeitet, um durch die Beschäftigung mit künstlerischen Techniken und Formaten zur Ideengenerierung (wie z.B. Design Thinking) neue Begegnungs- und Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Studierenden und in Hamburg ansässigen Geflüchteten ermöglicht werden können.
Im Laufe des Workshops wurden auch andere erfolgreich laufende Angebote der HFBK einbezogen: so besuchten alle Teilnehmer*Innen gemeinsam die interkulturelle Ringvorlesung, die diesmal von der palästinensischen Fotografin Ahlam Shibli gehalten wurde. Im Anschluss an die Ringvorlesung konnten die Studierenden bei Tee und Keksen gemeinsam mit den Teilnehmern das ACO Programms der HFBK weitere Ideen entwickeln.
Am folgenden Tag, Donnerstag, den 26. Oktober fand ein durch die ACO initiierter gemeinsamer Besuch einer Generalprobe auf Kampnagel statt.

Perspektive des RA-OpenArt-Lab

Bis zur Jahresausstellung der Studierenden der HFBK im Februar 2018 versteht sich die aus mehr als 6 verschiedenen Nationen zusammengesetzte Klasse vom Prof. Potrc als zusätzlicher Treffpunkt und Netzwerkknoten im Umfeld der vielen Projekte, die Geflüchtete Menschen den Zugang zur deutschen Zivilgesellschaft auf allen möglichen Levels ermöglichen.
In einem kontinuierlichen Verwandlungsprozess soll der Raum 23 als deutlich sichtbare Keimzelle die Veränderungen der Studierenden und ihrer Gäste in Form einer grosszügigen Rauminstallation fortwährend protokollieren. Kunstwerke von Menschen mit Migrationshintergrund können hier produziert, gesammelt und ausgestellt werden

Als grosser, gemeinschaftlicher Abschluss des Projektes soll am Wochenende des 3. und 4. Februar, eine Woche vor Beginn der Jahresausstellung, auch die unmittelbare Umgebung im Gang des Erdgeschosses durch grosse, gemeinsam erstellten Wandgemäldes umgestaltet werden.
Besucher der Jahresausstellung können so die Entwicklung des RA-OpenArt-Lab in Form eines künstlerischen, multimedialen Tagebuchs erleben.
Denkbar ist als Höhepunkt und Abschluss des Projektes die Versteigerung der entstandenen Werke im Rahmen einer grossen Auktion am Sonntag, den 11. Februar ab 15:00. Die Erlöse der Versteigerung dienen dazu, das Projekt in Hamburg fortsetzen und im Sommer auch deutlich erweitern zu können.

 

Weitere empfehlenswerte Projekte für Geflüchtete in Hamburg

ACO-Programm der HFBK

Künstlerisch interessierte Geflüchtete können sich im Rahmen eines intensiven und kostenlos angebotenen Kursprogramms in vielen Richtungen orientieren und fortbilden. Dazu gehören Film, Design, Malerei und Architektur sowie ein Basisprogramm zu Kunsttheorie und Kunstgeschichte. Ausserdem werden Deutschkurse in drei verschiedenen Niveaus angeboten, die auch von anderen nicht deutschsprachigen Studierenden der HFBK besucht werden. Genauere Infos in die Strukturen und Erfolge dieses in Hamburg einzigartigen Angebots finden sich unter .
http://www.hfbk-hamburg.de/aco/